Der Trillium-Verlag steht für hochwertigen Fachjournalismus in der Medizin

Mit seinen Zeitschriften Trillium Immunologie (TI), Trillium Diagnostik (TD) und Trillium Krebsmedizin (TK) setzt sich der Trillium-Verlag für eine fundierte Berichterstattung über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Diagnostik und Therapie ein. Dabei berücksichtigen wir vor allem Themen von interdisziplinärer Bedeutung und versuchen, auch komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen.

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Online Stellenmarkt für die Laboratoriumsmedizin und Industrie!


CME-zertifizierte Fortbildung jetzt auch online!

In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Fortbildungspunkte im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung zu erwerben. Außerdem bietet Ihnen unser Portal kostenlos zertifizierte Themen zur Weiterbildung an.

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Der Trillium Verlag stellt als einziger deutschsprachiger Anbieter Test- und Systemübersichten aus dem gesamten Bereich der In-vitro-Diagnostik online zur Verfügung.

Sie erhalten in nur wenigen Klicks eine objektive Gegenüberstellung redaktionell aufwändig aufbereiteter Informationen der einschlägigen Anbieter.

Es stehen bereits über 70 Test- und Systemübersichten online!

Modulare und integrierte Komplettsysteme für die Nukleinsäuretestung

Vollautomation im NAT-Labor

Die Molekulardiagnostik ist anderen Routinebereichen in puncto Vollautomation ebenbürtig geworden. Modulare Batch-Analyzer eignen sich weiterhin besonders gut für die Bearbeitung großer Screening-Serien. Trotzdem ist ein Trend in Richtung integrierter Systeme, die auch Eilproben abarbeiten können, unübersehbar.

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16. Dezember 2017, München
XI. Wissenschaftliches Wintersymposium

12. - 14. Januar  2018, Bamberg

Bamberger Morphologietage

15. Januar  2018, Frankfurt a.M.
DRG-Seminar 2018

20. Januar  2018, München
10. Jahreskongress des Tumorzentrums München - TZM-Essentials 2018 

Weitere Veranstaltungen


Aktuelle Printausgaben


Aktuelle Ausgaben online verfügbar

Trillium Immunologie Heft 1/2017

Immuntherapie – ein Meilstein in der Tumorbehandlung

50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) – diesen runden Geburtstag nehmen wir zum Anlass, ein Fachmagazin aufzulegen, das die Immunologie erstmals in deutscher Sprache einer breiten interessierten Leserschaft näher bringen soll. Gleichzeitig werden wir darin unsere Mitglieder vier Mal pro Jahr über aktuelle Aktivitäten der Gesellschaft informieren – ein Service, der bisher über die jährlich erschienenen Immunologischen Nachrichten erfolgte.

Das erste Heft widmet sich dem Schwerpunkt Immuntherapie. Anlass dafür ist der eindrucksvolle klinische Erfolg der sog. Checkpoint-Inhibitoren bei der Behandlung von Tumorerkrankungen. Ihre therapeutische Effektivität beflügelt auch die klinische Entwicklung weiterer immunologischer Therapien. Ein innovativer Ansatz, der das Stadium der klinischen Prüfung erreicht hat, sind die körpereigenen CAR-T-Zellen, die genetisch so „umgerüstet“ werden, dass sie Tumorzellen passgenau attackieren. Ebenfalls in der klinischen Prüfung befindet sich die gezielte Modulation eines Immunrezeptors, RIG-I, der nach Aktivierung Tumorzellen in den Zelltod treibt. 

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Trillium Diagnostik Heft 2/2017

„Trillium“: Aller guten Dinge sind drei

Ärzte rangieren unter den gefragtesten Berufen in Deutschland aktuell immerhin auf Platz 6[1], aber bei kritischer Betrachtung der Aufwand-Nutzen-Relation ist es weiterhin attraktiver, Versicherungskaufmann oder Banker zu werden. Dort verspricht ein Bachelorabschluss zum Einstieg knapp 50.000 € Jahresgehalt; den jungen Assistenz­ärzten wird nach einem langen, aufwendigen Studium meist weniger geboten. Von den medizinisch-technischen Assis­tenzberufen mag man da gar nicht reden. Obwohl deren Ausbildungsintensität mit einem Bachelor gut mithalten kann, beträgt ihr mittleres Einstiegsgehalt gerade einmal die Hälfte.

Für uns als Fachverlag sind solche Erhebungen insofern bemerkenswert, als die Gesundheitsbranche mit zwei anderen Sektoren um die schlechtesten Plätze im bundesdeutschen Ranking konkurriert, nämlich Bildung und Presse. Von der Aufwand-Nutzen-Relation her müsste man also eigentlich davon abraten, medizinische Fachmagazine mit Fortbildungscharakter wie Trillium Diagnostik und Trillium Krebsmedizin zu produzieren.

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Trillium Krebsmedizin Heft 4/2017

Immuntherapie – ein universelles Wirkprinzip in der Onkologie

Welche Therapieform kommt in dieser Ausgabe von Trillium Krebsmedizin in allen Kongressberichten vom ASCO-, ICML- und EHA-Kongress vor – gleichgültig ob es sich um Lungenkarzinome, urologische Tumoren, Sarkome, Lymphome oder Leukämien handelt? Wäre dies eine Multiple-Choice-Frage,  etwa zu einem CME-Beitrag, so würde es allen, die sich in den letzten Jahren intensiv mit Onkologie und Hämatologie beschäftigt haben, sicher leicht fallen, die richtige Antwort unter all den gezielten Therapien für einzelne Indikationsgebiete herauszufinden: Es geht natürlich um die Immuntherapie, die – wenn nicht alle Anzeichen täuschen – derzeit gerade eine Zeitenwende in der Onkologie bewirkt. 

Josef Gulden

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Dialysestation in Afrin, Syrien

Der Trillium-Verlag unterstützt eine Dialysestation in Afrin/Syrien, ein Projekt des Asylhelferkreis Grafrath.

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Immuntoxin in Erstlinientherapie des Hodgkin-Lymphoms überlegen

Ein modifiziertes Kombinationschemotherapie-Regime unter Einschluss des Immunkonjugats Brentuximab Vedotin kann bei Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom gegenüber dem klassischen ABVD-Schema das progressionsfreie Überleben signifikant verlängern.

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Daratumumab in der Erstlinientherapie des multiplen Myeloms

Der CD38-Antikörper Daratumumab, der Myelomzellen sowohl direkt als auch über indirekte immunologische Mechanismen angreift, ist in der Erstlinientherapie von Patienten mit multiplem Myelom angekommen, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation infrage kommen. Wie bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta gezeigt wurde, kann die Zugabe von Daratumumab zur VMP-Chemotherapie das Risiko für Progression oder Tod halbieren.

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Rezidivierte/refraktäre CLL: Venetoclax-Rituximab mit überlegener Wirkung

Bei der Rezidivtherapie der chronischen lymphatischen Leukämie werden die Karten neu gemischt: Mit der Kombination des Bcl2-Inhibitors Venetoclax und des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab hat sich erstmals eine Chemotherapie-freie Kombinationstherapie in der rezidivierten Situation der Standard-Chemoimmuntherapie aus Bendamustin und Rituximab überlegen gezeigt, wie in der Late-Breaking-Abstract-Sitzung bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta bekannt gegeben wurde.

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Indikationserweiterung: Abirateronacetat künftig auch in der Erstlinie beim hormonsensitiven Prostatakarzinom

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Abirateronacetat (Zytiga®) erweitert. Der Androgensynthese-Inhibitor kann künftig nicht nur bei kastrationsresistenten, sondern auch bereits – in Kombination mit einer Androgen-Deprivationstherapie (ADT) – bei neu diagnostizierten hormonsensitiven Prostatakarzinomen mit hohem Risiko eingesetzt werden. Die Entscheidung für diese Zulassungserweiterung basiert auf den kürzlich publizierten Ergebnissen der LATITUDE-Studie.


Neue FDA-Zulassungen

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat in den letzten Wochen drei onkologische Medikamente zugelassen: Dasatinib (Sprycel®) zur Behandlung von Kindern mit Philadelphia-Chromosom-positiver CML, Acalabrutinib (Calquence®) für das vorbehandelte Mantelzell-Lymphom und das CAR T-Zell-Präparat Axicabtagene Ciloleucel (Yescarta®) zur Therapie des refraktären diffus-großzelligen B-Zell-Lymphoms.


BMS-Stiftung für Immunonkologie gegründet

Die Bristol-Myers Squibb Stiftung Immunonkologie hat am 27.10.2017 ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Stiftung ist es, Lebenserwartung und Lebensqualität von Krebspatienten nachhaltig zu verlängern und zu verbessern. Das soll u. a. mithilfe von Forschungsprojekten, die sich mit der Versorgungssituation von Patienten beschäftigen, sowie durch Vergabe von Förderpreisen geschehen.


Erste systemische Therapie für das Merkelzell-Karzinom zugelassen

Als erste medikamentöse Therapie für das Merkelzell-Karzinom wurde der monoklonale Anti-PD-L1-Antikörper Avelumab (Bavencio®) zugelassen. In der Zulassungsstudie JAVELIN Merkel 200 wurden zahlreiche lang anhaltende Remissionen beobachtet. Avelumab hat ein duales Wirkprinzip: Durch Blockade der Interaktion zwischen PD-1 und PD-L1 wird die Aktivierung von T-Lymphozyten gegen Tumorzellen gefördert, und außerdem bindet der Antikörper an natürliche Killerzellen und stimuliert dadurch deren Antikörper-abhängige Zytotoxizität. 

Avelumab wird von Merck und Pfizer gemeinsam vertrieben und für andere Tumorerkrankungen weiterentwickelt.


Vet|Dx – neue Plattform für diagnostische Innovationen in der Veterinärmedizin

Im Juli 2017 erhielt das DiagnostikNet-BB den positiven Zuwendungsbescheid zur Umsetzung des ZIM-Kooperationsnetzwerks, das die veterinärmedizinische Diagnostik inhaltlich und organisatorisch fördern soll. 


Einheitliches Leistungsverzeichnis Labor trägt erste Früchte

Vor einem Jahr wurde die Arbeitsgruppe Einheitliches Leistungsverzeichnis Labor (AG 1 LV) als gemeinsame Einrichtung der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e. V.), des Berufsverbands Deutscher Laborärzte (BDL e. V.), der KV Telematik GmbH (KVTG) und des Qualitätsrings Medizinische Software e. V. (QMS) ins Leben gerufen. Ziel war es, einen Standard für ein gemeinsames Leistungsverzeichnis für Laborleistungen zu erarbeiten – eine komplexe Aufgabe für alle Beteiligten. 


AKVI – Arbeitskreis Veterinärimmunologie

Der Veterinärimmunologische Arbeitskreis wurde 1993 als einer der ersten Arbeitskreise der DGfI anlässlich eines von Prof. Wolfgang Leibold in Hannover organisierten Symposium gegründet. Ziel des VIA ist es ein Diskussions- und Informationsforum für alle Wissenschaftler zu bieten, die sich mit immunologischen Fragestellungen bei Nutz- und Haustieren beschäftigen. Der AK veranstaltet dazu jährliches Treffen, welche durch themen- und tierartspezifische Veranstaltungen ergänzt werden und beteiligt sich aktiv an den Europäischen Veterinärimmunologie Tagungen. Derzeit sind im VIA etwa 100 Mitglieder aktiv.


Alinity – ein neues Automationskonzept von Abbott

Einen Tag nach dem Welttag des Labors am 24.04.2017 fand unter der Leitung von Prof. Karl Lackner, Universität Mainz, in Frankfurt eine Presseveranstaltung statt, bei der aktuelle Herausforderungen der Labordiagnostik und ein innovatives Automationskonzept (Alinity; Abbott) vorgestellt wurden. 

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AKB – Arbeitskreis Biologie der B-Lymphozyten

Sprecher: Jürgen Wienands (Göttingen) und Marta Rizzi (Freiburg)

Der Arbeitskreis zur „Biologie der B-Lymphozyten“ wurde ursprünglich im Frühjahr 2003 als Forschungsschwerpunkt mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geplant. Wenngleich eine finanzielle Förderung zunächst ausblieb, war das Echo auf die Initiative groß und rasch wuchs die Zahl der Mitglieder im neu gegründeten Arbeitskreis. Mittlerweile besteht der Arbeitskreis aus über 140 Mitgliedern, die zu einem jährlichen B-Zell-Forum zusammenkommen, das inzwischen über die deutsche Landesgrenze hinweg bekannt ist. Regelmäßig können Gäste aus Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik und sogar aus den USA und Afrika begrüßt werden. Zentrale Ziele des Arbeitskreises sind die Etablierung und Koordination kooperativer Netzwerke zur Erforschung der B-Zell-Immunologie und ihrer klinischen Bedeutung für die Diagnose und Therapie B-Zell-assoziierter Krankheiten. Die ursprüngliche Idee einer nationalen Förderung der B-Zell-Immunologie wurde mit der Einrichtung des Sonderforschungsbereichs TRR130 mit den Standorten Erlangen, Berlin, Freiburg und Göttingen ebenfalls erreicht. Sprecher ist Lars Nitschke, Erlangen.


EU-Zulassung des ersten Immunkonjugats für die CD22-positive ALL

Am 30. JUni 2017 wurde das Immuntoxin Inotuzumab Ozogamicin zur Monotherapie von Erwachsenen mit rezidivierter oder refraktärer CD22-positiver akuter lymphoblastischer Leukämie von B-Vorläuferzellen (B-precursor-ALL) in der EU zugelassen. Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver Erkrankung sollten vorher mindestens einen Tyrosinkinaseinhibitor erhalten haben.


Erste FDA-Zulassung auf Grundlage eines Biomarkers

In einem beschleunigten Verfahren wurden in den USA der PD-1-Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab zur Therapie von Patienten mit inoperablen oder metastasierten soliden Tumoren zugelassen, die ein hohes Maß an Mikrosatelliteninstabilität (MSI-high) oder Defekte im Mismatch-Repair-System (MMR deficiency) aufweisen. Damit wurde zum ersten Mal eine Therapie nicht für eine Krankheitsentität, sondern aufgrund eines Biomarkers zugelassen – unabhängig davon, wo im Körper die Erkrankung ihren Ursprung hatte.