Vom Biomarker zur Therapie

Onkologisches Symposium 2020

Aufgrund der äußerst positiven Resonanz unserer Auftaktveranstaltung im November 2019 fühlen wir uns in der Idee bestärkt, künftig jedes Jahr im Spätherbst ein Onkologisches Symposium unter dem Motto „Vom Biomarker zur Therapie“ durchzuführen. Sowohl die Betonung der Diagnostik als Grundpfeiler der personalisierten Medizin als auch der familiäre und interdisziplinäre Charakter der Veranstaltung fanden bei den Teilnehmern aus Akademie und Industrie große Zustimmung.

Präsenzveranstaltung und Livestream

Die nächste Veranstaltung findet deshalb am Freitag, 13. November 2020 erneut im Tagungszentrum des Münchner Leukämielabors (MLL) statt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, da die Teilnehmerzahl während der COVID-19-Pandemie an die gesetzlichen Vorgaben zur Einhaltung des Mindestabstands begrenzt wird.

Das Onkologische Symposium 2020 wird zusätzlich auch als interaktiver Livestream sowie im Anschluss an die Veranstaltung als kostenpflichtiger Abruf in der Mediathek angeboten.

Wie im Vorjahr gliedern wir das Programm mit kurzen, informativen Vorträgen und intensiven Diskussionen in drei Themenblöcke:

Session I: Zirkulierende Nukleinsäuren und Exosomen

Vorsitz Prof. Dr. med. S. Holdenrieder (Dt. Herzzentrum München)

Unter dem Stichwort „Liquid Profiling“ setzt die Onkologie große Hoffnungen in die Bestimmung blutbasierter Biomarker. So haben zirkulierende Nukleinsäuren bereits ihr großes Potenzial für die Anwendung bei der Auswahl zielgerichteter Therapien und für die Verlaufskontrolle gezeigt. Aber werden sie auch die Früherkennung verbessern? Und welche Bedeutung haben Exosomen als neue Indikatoren des Krebsgeschehens und Modulatoren der Immunabwehr?

Session II: Molekularpathologie und personalisierte Krebstherapie

Prof. Dr. med. C. Poremba (Pathologie München-Nord)

Die moderne Pathologie ist „morpho-molekular“. Das bedeutet: Der Goldstandard der onkologischen Diagnostik bleibt weiterhin die mikroskopische Gewebeanalyse mit Standardfärbungen und Immunhistochemie, ergänzt um das breite Spektrum molekularpathologischer Untersuchungstechniken inklusive Next Generation Sequencing (NGS). Die zweite Session spannt den Bogen von der Biomarkeranalyse im Gewebe über die digitale Pathologie und künstliche Intelligenz bis zum praktischen Einsatz molekular begründeter Therapien bei soliden Tumoren.

Session III: KI-basierte Leukämiediagnostik und -therapie

Prof. Dr. med. Dr. phil. T. Haferlach (Münchner Leukämielabor MLL)

Um Künstliche Intelligenz geht es dann vorrangig in der dritten Runde unter der Federführung der Hausherren. Sie hatten 2019 zukunftsweisende Pilotanwendungen wie etwa die Differenzierung von Leukämiezellen mittels „Deep Learning“ oder die automatisierte Zuordnung von Chromosomen in der Zytogenetik demonstriert. Nach nur einem Jahr sind diese Techniken am MLL im Routineeinsatz, während sich das Cloud-basierte maschinelle Lernen von durchflusszytometrischen Mustern und die Vorhersage neuer Therapieansätze bei Leukämien und Lymphomen in der Pilotphase befinden.


Anmeldung: 13. November 2020 im MLL (bzw. zum Livestream)

Hier können Sie sich anmelden


Industrieaustellung

Das Symposium wird von einer Industrieausstellung begleitet. Wir danken den Sponsoren für Ihre Unterstützung.
Ausstellerliste und Transparenzvorgabe


Teilnehmergebühr: 95,- € (Frühbucherrabatt bis 31.7.2020), anschließend 125,- €; Teilnahme im Livestream 95 € (sämtliche Preise inkl. MwSt.)

Veranstaltungsort: 
MLL Münchner Leukämielabor GmbH, Max-Lebsche-Platz 31, 81377 München

Veranstalter:
Trillium GmbH Medizinischer Fachverlag, Jesenwanger Str. 42b, 82284 Grafrath

Kontakt und weitere Informationen: 
Ursula Mader - Trillium Akademie - 
Tel.: +49 8144 93905-15
E-Mail: ursula.mader[at]trillium[dot]de

Für die Veranstaltung werden CME-Punkte von der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.


Anmeldung

Onkologisches Symposium 2020:
Vom Biomarker zur Therapieempfehlung

13. November 2020
vor Ort im Münchner Leukämielabor MLL oder virtuell im Livestream


Das Symposium findet statt unter gemeinsamer Schirmherrschaft von: