Neue durch die DFG geförderte Graduiertenkollegs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses 15 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Die neuen GRK werden ab Oktober 2018 zunächst viereinhalb Jahre lang mit insgesamt rund 70 Millionen Euro gefördert. Zwei der 15 neuen Graduiertenkollegs konzentrieren sich auf immunologische Fragestellungen

  • Das GRK „Inflammation und zelluläre Stress-Reaktionen: Veränderungen bei vaskulärer Dysfunktion“ beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen der Herz-Kreislauf-Forschung und umfasst die Schwerpunkte Entzündung, zellulärer Stress und Dysfunktion der Gefäße. Diese drei bisher isoliert erforschten Gebiete will das GRK nun in einem interdisziplinären Ansatz zusammenhängend untersuchen. (Universität zu Köln, Sprecher: Prof. Dr. Stephan Baldus)
  • Ziel des GRK „Maladaptive Prozesse an physiologischen Grenzflächen bei chronischen Erkrankungen“ ist es, molekulare Prozesse zu untersuchen, die in und zwischen Zellen von Grenzflächen von Organen ablaufen und eine zentrale Rolle bei der Entstehung chronischer Krankheiten spielen. Die Projekte untersuchen, wie die intrazelluläre zur interzellulären Maladaption führt – und umgekehrt. (Universität Magdeburg, Sprecher: Prof. Dr. Berend Isermann)

Zusätzlich zu den 15 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von neun GRK für jeweils eine weitere Förderperiode.

  • GRK „Immunantwort in Infektionskrankheiten – Regulation zwischen angeborener und erworbener Immunität“ (Universität Duisburg-Essen, Sprecherin: DGfI-Mitglied Prof. Dr. Astrid M. Westendorf) 

Quelle: DFG Pressemitteilung Nr. 15/2018