Möglicher neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose

Einen möglichen neuen Therapie-Ansatz bei der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit Forschern der Universität von Montreal entdeckt. Im Modellversuch und durch Experimente an humanen Endothelzellen fanden sie heraus, dass das Protein EGFL7 die Einwanderung von Immunzellen in das Zentrale Nervensystem begrenzt, in dem es die Blut-Hirn-Schranke stabilisiert. Nachzulesen sind diese Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications.

Originalpublikation: C. Larochelle et. al. EGFL7 reduces CNS inflammation in mouse. Nature Communications, volume 9, Article number: 819 (2018), DOI: 10.1038/s41467-018-03186-z;

 

Quelle: Pressemitteilung Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 02/2018