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Hodgkin-Lymphom: Therapie früher und intermediärer Stadien

Josef Gulden

Das Hodgkin-Lymphom ist eine der am besten behandelbaren onkologischen Erkrankungen: Mithilfe von Stadien-adaptierten Therapien lassen sich mittlerweile mehr als 80% aller Patienten langfristig heilen. Frühe und intermediäre Stadien werden im Regelfall mit einer Kombination aus einer Polychemo- und einer konsolidierenden Strahlentherapie behandelt. Die Behandlung früher und intermediärer Stadien unterscheidet sich vor allem durch die Intensität der Chemotherapie. Die Bestrahlungs-Regimes konnten in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich stärker fokussiert und in ihrer Intensität reduziert werden, ohne dadurch ihre Wirksamkeit zu beeinträchtigen; zu einem Verzicht auf die Bestrahlung kann aber in den allermeisten Fällen nicht geraten werden.

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CME: Prozessoptimierung im molekularpathologischen Labor – Strategien für eine beschleunigte NSCLC-Diagnostik

Daniela Aust, Claas Wesseler

Seit der Erstzulassung des Tyrosinkinase-Inhibitors Gefitinib zur Behandlung des EGFR-mutierten, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms vor zehn Jahren hat die Zahl relevanter genetischer Aberrationen bei diesem Tumortyp beständig zugenommen. Damit entstand auf Seiten der Molekularpathologie ein immer größerer wissenschaftlicher, aber auch finanzieller und zeitlicher Mehraufwand. Laut der aktuellen S3-Leitlinie zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom sollen Methoden eingesetzt werden, die innerhalb von zehn Arbeitstagen zu einer definitiven molekularpathologischen Charakterisierung des Tumors führen – ein Zeitrahmen, der aus Sicht der Therapeuten aufgrund verschiedener Umgebungsfaktoren als kritisch angesehen wird. Der vorliegende Beitrag beschreibt deshalb Strategien zur beschleunigten Abarbeitung und zur Optimierung der Arbeitsabläufe im Zuge der zunehmend komplexeren Methodik.

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ESMO 2019, Barcelona: Zielgerichtete Therapien wieder auf dem Vormarsch

Josef Gulden

Nachdem in den letzten Jahren die Immuntherapie das Feld der Onkologie beherrscht hat, konnten beim ESMO-Kongress in Barcelona nun auch wieder die zielgerichteten Therapien bemerkenswerte Erfolge vermelden. PARP-Inhibitoren verbessern die Prognose von Patienten mit Prostata-, Ovarial- und Mammakarzinom, CDK4/6-Inhibitoren verlängern das Überleben von Brustkrebspatientinnen, und gegen ALK und EGFR gerichtete Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) optimieren die Therapie beim Lungenkarzinom.

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Digitalisierung: Real-World-Daten gewinnen an Bedeutung

Die Digitalisierung wird das Gesundheitssystem, auch die Onkologie, dramatisch verändern. Beim vierten SZ Digital Health Kongress in München diskutierten Experten aus Medizin und Gesundheitspolitik sowie Vertreter aus Industrie und Start-ups über die Chancen der digitalen Transformation in der Medizin. Wie die smarte Nutzung von Big Data – unter Berücksichtigung des Datenschutzes – zu einer Verbesserung der Diagnostik und der Therapieergebnisse beitragen kann, war ein wichtiger Aspekt des Kongresses. Eine bedeutende Rolle in diesem Zusammenhang spielt die Erhebung und Auswertung von Daten aus dem Versorgungsalltag.

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  • DGHO-Schriftenreihe: finanzielle und soziale Folgen einer Krebserkrankung für junge Menschen

    Bettina Baierl

    Mit dem 16. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO legen die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs (DSfjEmK) gemeinsam einen Schwerpunkt auf die finanziellen und sozialen Folgen der Krebserkrankung bei jungen Menschen.

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  • Multiples Myelom: Patientenindi­viduell mit oraler Triplett-Therapie

    Josef Gulden

    Die deutlich vergrößerte Auswahl effektiver Therapeutika erhöht beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom (rrMM) die Chancen für eine individuelle Behandlung. In Klinik und Praxis hat sich die Triplett-Therapie mit dem oralen Proteasom-Inhibitor Ixazomib und Lenalidomid/Dexamethason (Rd) bewährt: Effektivität und Verträglichkeit in der Zulassungsstudie TOURMALINE-MM1 konnten Real-Word-Daten bestätigen [1–3]. Von Bedeutung für die Versorgung von Myelom-Patienten: integrierte Konzepte und eine enge Vernetzung von Klinik und Praxis.

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  • Präzisionsmedizin hält jetzt auch Einzug beim fortgeschrittenen Gallengangskarzinom

    Annette Junker

    Das Management des Cholangiokarzinoms ist durch die Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien stark im Wandel. Die Forschung konzentriert sich besonders auf Patienten mit Fusionen des Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptors vom Typ 2 (FGFR2) und Mutationen der Isocitratdehydrogenase 1 (IDH1), die bei ca. 40% aller Patienten mit intrahepatischen Cholangiokarzinomen vorliegen.

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  • Platinsensitives Ovarialkarzinom: Evidenz für PARPi-Erhaltungs­therapie

    Ine Schmale

    Die Einführung der PARP-Inhibitoren als Erhaltungstherapie nach platinhaltiger Chemotherapie führte zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) von Patientinnen mit Platin-sensitivem Ovarialkarzinom. Als neuester PARP-Inhibitor wurde im Januar 2019 Rucaparib (Rubraca®) zugelassen. In einem Satellitensymposium wurden die Studiendaten und Aspekte für die Therapieentscheidung diskutiert.

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  • NSCLC: Neue Therapien bei EGFR-Mutation und ALK-Translokation

    Andreas Häckel

    Für NSCLC-Patienten mit beiden Mutationstypen stehen jetzt zwei neue orale Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) zur Verfügung. Der Zweitgenerations-TKI Dacomitinib hemmt die EGFR-Tyrosinkinase irreversibel, und Lorlatinib richtet sich gegen die anaplastische Lymphomkinase (ALK). Dacomitinib (Vizimpro®) ist dabei als Monotherapie in der Erstlinie zugelassen, der ALK-Drittgenerations-TKI Lorlatinib (Lorviqua®) für die Sequenztherapie bei ALK-positivem Lungenkarzinom, wenn die Erkrankung nach Vorbehandlung mit bestimmten ALK-TKI progredient ist.

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  • Präzisionsmedizin: erster Kinase­inhibitor indikationsunabhängig zugelassen

    Claudia Schöllmann

    Erstmals wurde Ende September 2019 in der EU ein Krebsmedikament zugelassen, das unabhängig von Tumorart und -lokalisation bei allen soliden Tumoren eingesetzt werden darf, die eine bestimmte genetische Alteration aufweisen, nämlich eine NTRK-Genfusion. Die Zulassung des Kinaseinhibitors Larotrectinib (Vitrakvi®) eröffnet damit eine neue Ära in der Präzisionsmedizin.

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Veranstaltungskalender

07.12.2019 - 10.12.2019 in Orlando (USA)
ASH Annual Meeting
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10.12.2019 - 14.12.2019 in San Antonio (USA)
SABCS
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24.01.2020 - 25.01.2020 in Berlin
Onko Update 2020
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24.01.2020 - 26.01.2020 in Bamberg
22. Bamberger Morphologietage
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Trillium Krebsmedizin, Ausgabe 5/2019, jetzt online!

Schwerpunkt Seltene Tumoren
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