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Neuroendokrine Tumoren – Klinik, Diagnose, Therapie

Sebastian Krug, Patrick Michl

Neuroendokrine Tumoren (NET) stellen aufgrund der Komplexität und der klinischen Variabilität eine große Herausforderung dar. Zur Diagnosestellung ist eine exakte pathologische Klassifikation nach den aktuellen Standards sowie eine suffiziente Bildgebung inklusive nuklearmedizinischer Verfahren essentiell. Die Behandlung von Patienten mit NET umfasst ein breites Spektrum an beteiligten Fachdisziplinen, bestehend aus Pathologie, Radiologie, Nuklearmedizin, Chirurgie, Gastroenterologie und Onkologie. Jedem Patienten sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich an spezialisierten Zentren vorzustellen, damit in interdisziplinären Tumorkonferenzen das optimale diagnostische und therapeutische Vorgehen im individuellen Fall diskutiert werden kann. 

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Diagnostik in der Onkologie: Von c-Src zum Tumorprofil: vier Dekaden molekulare Diagnostik in der Onkologie

Christopher Poremba, Stefan Schweyer

Neuen Therapieoptionen und Präventionsstrategien, sensitiver und spezifischer Diagnostik – Innovationen, die unsere klinische Praxis nachhaltig verändern, geht jahrelange, teilweise jahrzehntelange Forschungsarbeit voraus. Naturwissenschaftliche und insbesondere molekularbiologische und biochemische Grundlagenforschung schafft dafür das Fundament. Die Translation der dort gewonnenen Erkenntnisse in die klinische Praxis stellt die wissenschaftliche Gemeinschaft seit jeher vor große Herausforderungen. Der Pathologie kommt dabei eine Schnittstellenfunktion zu: Sie nutzt diese Erkenntnisse und Methoden zur Erforschung menschlicher Krankheiten und verbindet so Medizin und Grundlagenforschung.

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ASCO-Kongress 2019, Chicago - Mammakarzinom: Überlebensvorteil mit CDK4/6-Inhibition bei prämenopausalen Frauen

Josef Gulden

Die Tumorentität Mammakarzinom zerfällt längst in eine ganze Reihe von biologisch teilweise sehr unterschiedliche Subgruppen, die auch ganz unterschiedlich therapiert werden. Zu nahezu allen häufigeren Formen – metastasiert versus früh, Hormonrezeptor-positiv, HER2-positiv, triple-negativ – gab es bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology im Juni in Chicago interessante neue Resultate.

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Aus der Literatur - Immunologische Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren und Tumormutationslast

Die Immuncheckpoint-Inhibitoren haben der onkologischen Therapie zu einem enormen Schub verholfen, konfrontieren die Behandler aber auch mit einer neuen Art von Toxizität: Immunologisch bedingte unerwünschte Nebenwirkungen (irAEs), am häufigsten Kolitis, Pneumonitis und Myokarditis, treten hier gehäuft auf, sind kaum vorhersagbar und können in Einzelfällen schwer bis lebensbedrohlich sein. Da die Mutationslast des behandelten Tumors (TMB) als Biomarker für die Wirksamkeit dieser Substanzen gilt, untersuchten Autoren aus der Schweiz und den USA, ob sich dieser Parameter auch zur Vorhersage von irAEs eignen könnte. 

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Aus der Literatur - Plattenepithelkarzinom des Oropharynx: Operieren oder bestrahlen?

Lokal begrenzte Plattenepithelkarzinome des Oropharynx werden heute meist transoral operiert – mit anschließender Neck dissection – und weniger bestrahlt, obwohl es keine randomisierten Studien zum Vergleich dieser Modalitäten gibt. Eine kanadisch-australische Studiengruppe hat deshalb in einer randomisierten Phase-II-Studie bei insgesamt 68 Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Stadien T1–2, N0–2 die transorale robotergestützte Chirurgie einschließlich Neck dissection mit einer Radiotherapie (70 Gy, mit Chemotherapie bei N1–2) verglichen.

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  • Personalisierte Medizin ändert Therapieansätze

    Sabine M. Rüdesheim

    Im Zeitalter der digitalen und vernetzten Technologien kann die Therapie zunehmend auf die Bedürfnisse der jeweiligen Patienten zugeschnitten werden. Wie Basket-Studien zeigen, ist Entrectinib bei Patienten mit NTRK(Neurotrophe Rezeptor-Tyrosinkinase)- und ROS1-Fusions-positiven soliden Tumoren inklusive primärer ZNS-Tumoren wirksam. 

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  • Fortgeschrittenes hepatozelluläres Karzinom: längeres Gesamtüber­leben durch Ramucirumab

    Angelika Ramm-Fischer

    Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom (HCC) und erhöhtem Alpha-Fetoprotein (AFP; mindestens ≥ 400 ng/ml) können von Ramucirumab profitieren: Mit dem Angiogenese-Hemmer lässt sich auch bei HCC-Patienten, bei denen die Erkrankung unter Sorafenib fortgeschritten ist, noch das Gesamtüberleben verlängern.

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  • Neue Therapieoption für fortgeschrittenes TNBC und SCLC zugelassen

    Ralph Hausmann

    Atezolizumab hat als Kombinationspartner mit Chemotherapie die Zulassung zur Erstlinienbehandlung des triple-negativen Mammakarzinoms (TNBC) sowie des kleinzelligen Lungenkarzinoms (SCLS) erhalten. Damit ist der PD-L1-Inhibitor bei beiden Erkrankungen das erste Krebs-Immuntherapeutikum. Mit der Behandlung wird Patienten eine Verlängerung der Überlebenszeit ermöglicht. 

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  • Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Therapie zunehmend individueller

    Reimund Freye

    In der Behandlung des Ovarialkarzinoms (OC) „haben sich in den letzten acht bis neun Jahren mehr neue Optionen aufgetan als in den Jahrzehnten zuvor“, konstatierte Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Kiel, auf einem von Clovis Oncology unterstützten Post-Launch-Symposium in Lübeck. Dadurch ist eine personalisiertere Therapie möglich. Mit Angiogenese-Hemmern und PARP-Inhibitoren (PARPi) wie Rucaparib eröffnen sich gerade in der rezidivierten Situation neue Algorithmen. So kann etwa Rucaparib zur Erhaltung bei Patientinnen mit und ohne BRCA-Mutation eingesetzt werden.

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Onkologisches Symposium: Vom Biomarker zur Therapieempfehlung

15. November 2019 im MLL, München

Unter gemeinsamer Schirmherrschaft von DGHO, BDL, BDP und GfH findet am 15. November 2019 im Münchner Leukämielabor MLL das 1. Onkologische Symposium der Trillium Akademie statt. Renommierte Experten präsentieren unter dem Motto „Vom Biomarker zur Therapieempfehlung“ in drei interaktiven Blöcken aktuelle Themen für Onkologen, Pathologen, Humangenetiker und Labormediziner:

  • NGS, Bioinformatik und Künstliche Intelligenz in der Leukämiediagnostik (Haferlach et al.)
  • Molekulardiagnostik (Liquid Biopsy) für die personalisierte Therapie aus Gewebe und Blut (Holdenrieder, Poremba et al.)
  • Erkennung genetischer Dispositionen bei soliden Tumoren und Leukämien (Klein et al.)

Die Plätze sind begrenzt – jetzt anmelden!

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Veranstaltungskalender

11.–14.10.2019, Berlin
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)
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18.–20.10.2019, Berlin
19. Bundeskongress des Bundesverbandes Deutscher Pathologen Berlin 2019
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21.–23.11.2019, Berlin
16. Herbstkongress - AIO
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Trillium Krebsmedizin, Ausgabe 4/2019 jetzt online!

Ab sofort stehen Ihnen sämtliche Fachartikel und Kongressberichte uneingeschränkt auch online zur Verfügung. Inhaltsverzeichnis