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in Heft 8/2018 von Trillium Krebsmedizin, das derzeit gedruckt wird, finden Sie den ersten Teil eines Schwerpunkts zu pädiatrischen Tumoren, nämlich fünf Fachartikel zu hämatopoetischen Neoplasien des Kindes- und Jugendalters. Einige Beiträge aus dem Heft können Sie schon vorab in unserem Newsletter lesen:

Mit Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) des Kindes- und Jugendalters beschäftigt sich Prof. Jörg Ritter, Münster. Maligne Lymphome sind nach den akuten Leukämien und den Tumoren des Zentralnervensystems die dritthäufigsten malignen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen, wobei Non-Hodgkin-Lymphome gegenüber dem Hodgkin-Lymphom zahlenmäßig etwas überwiegen. Mit den heutigen, nach biologischen Lymphom-Entitäten und dem Lymphom-Stadium stratifizierten Behandlungskonzepten können derzeit über 85% der Patienten mit einer dauerhaften Heilung rechnen. Das rückt die negativen Therapiefolgen und die Notwendigkeit einer lebenslangen onkologischen Nachsorge stärker in den Blickpunkt. 
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) bei Kindern und Jugendlichen

Die Analyse von zirkulierender freier Tumor-DNA aus dem Blut stellt eine wertvolle Ergänzung zum Mutationsnachweis aus Tumorgewebe (Biopsie, Resektat) dar, vor allem dann, wenn die Gewebeentnahme schwierig oder für den Patienten zu belastend ist. Als sog. „Liquid Biopsy“ gewinnt diese noch relativ junge Technik in der onkologischen Diagnostik zunehmend an Bedeutung. Im vorliegenden CME-Beitrag werden die einzelnen Schritte der Liquid Biopsy am Beispiel der EGFR-p.T790M-Mutation beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom detailliert beschrieben und methodenkritisch bewertet.
Molekularpathologische Untersuchungen in zirkulierender Tumor-DNA am Beispiel der EGFR-p.T790M-Mutation beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (CME-Beitrag)

Immuntherapeutische Ansätze sind derzeit die wichtigsten Hoffnungsträger im Kampf gegen Tumorerkrankungen. Deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler zeigten auf einem Symposium mit innovativer thematischer Ausrichtung, dass man immer besser versteht, wie die individuelle Immunausstattung und die individuelle Immuntherapie von der bakteriellen Besiedelung im Darm abhängt.
1st Symposium on Cancer-Immuno-Oncology, Lübeck – Darm-Mikrobiom beeinflusst Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren

Tumoren haben ausgefeilte Mechanismen entwickelt, um den Nachstellungen des Immunsystems zu entgehen. Einen neuartigen Weg, den metabolisch sehr aktive Tumoren wie Melanome nutzen, haben Wissenschaftler an der Universitat Mainz nun im Tiermodell und an menschlichen Gewebeproben identifiziert. Mehr dazu lesen Sie in unserer Literatur-Rubrik:
Neuer Mechanismus der Immunevasion von Tumoren entdeckt

Verbands- und Pharmanachrichten.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Redaktionsteam von Trillium Krebsmedizin.



Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) bei Kindern und Jugendlichen

Jörg Ritter

Maligne Lymphome sind nach den akuten Leukämien und den Tumoren des Zentralnervensystems die dritthäufigsten malignen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Non-Hodgkin-Lymphome (NHL), einschließlich der großzelligen anaplastischen Lymphome (Anaplastic large cell lymphoma; ALCL), sind bei Kindern und Jugendlichen etwas häufiger als das Hodgkin-Lymphom (HL). Dabei stellen die NHL eine heterogene Gruppe dar: Das Spektrum reicht von malignen Erkrankungen der Vorläufer-T- und -B-Lymphoblasten bis zu Neoplasien weiter ausdifferenzierter T- und B-Zellen (periphere T- und B-Zell-Lymphome). Mit den heutigen, nach biologischen Lymphom-Entitäten und dem Lymphom-Stadium stratifizierten Behandlungskonzepten können derzeit über 85% der Kinder und Jugendlichen mit NHL mit einer dauerhaften Heilung rechnen. Damit rücken die negativen Therapiefolgen stärker in den Blickpunkt: Langzeitüberlebende Kinder und Jugendliche mit NHL müssen einer lebenslangen onkologischen Tumornachsorge zugeführt werden, um therapiebedingte Spätfolgen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dies bedeutet, dass die derzeitigen Therapiestrategien für jede biologische Subentität und für jedes Ausbreitungsstadium dem Risiko angepasst werden müssen und auch hier immer unter dem Motto stehen: „So viel Therapie wie nötig, aber so wenig wie möglich.“

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Molekularpathologische Untersuchungen in zirkulierender Tumor-DNA am Beispiel der EGFR-p.T790M-Mutation beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (CME-Beitrag)

Peter Wild, Michael Hummel, Georg Hoffmann

Die Analyse von zirkulierender freier Tumor-DNA aus dem Blut ist eine wertvolle Ergänzung zum Mutationsnachweis aus Tumorgewebe (Biopsie, Resektat), v. a. wenn die Gewebeentnahme schwierig oder für den Patienten zu belastend ist. Als sog. „Liquid Biopsy“ gewinnt diese noch relativ junge Technik in der onkologischen Diagnostik zunehmend an Bedeutung – aktuell etwa zum Nachweis der Resistenz-vermittelnden EGFR-p.T790M-Mutation bei Progression eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) unter der Behandlung mit konventionellen EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren (EGFR-TKI) der ersten oder zweiten Generation. Der Nachweis dieser Mutation ist für die Verordnung des Drittgenerations-Tyrosinkinase-Inhibitors Osimertinib in der Zweitlinientherapie vorgeschrieben und wurde als erste und bisher einzige Liquid-Biopsy-Untersuchung in den EBM-Vergütungskatalog aufgenommen (Ziffer 19460). In der vorliegenden Arbeit werden die einzelnen Schritte der Liquid Biopsy am Beispiel dieser EGFR-p.T790M-Mutation detailliert beschrieben und methodenkritisch bewertet. Die hier beispielhaft dargestellten Techniken sind auch auf andere Mutationen, Indikationen und Körperflüssigkeiten anwendbar. Es ist zu erwarten, dass die Liquid Biopsy in Zukunft nicht nur für Einzelanalysen, sondern auch für ganze Mutations-Profile eingesetzt wird.

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1st Symposium on Cancer-Immuno-Oncology, Lübeck – Darm-Mikrobiom beeinflusst Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren

Martin Roos

Immuntherapeutische Ansätze sind derzeit die wichtigsten Hoffnungsträger im Kampf gegen Tumorerkrankungen. Deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler zeigten auf einem Symposium mit innovativer thematischer Ausrichtung, dass man immer besser versteht, wie die individuelle Immunausstattung und die individuelle Immuntherapie von der bakteriellen Besiedelung im Darm abhängt.

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  • Neuer Mechanismus der Immunevasion von Tumoren entdeckt

    Tumoren haben ausgefeilte und vielfältige Mechanismen entwickelt, um den Nachstellungen des Immunsystems zu entgehen – sonst würden die meisten Krebserkrankungen klinisch gar nicht in Erscheinung treten. Einen neuen Signalweg, mit dessen Hilfe metabolisch sehr aktive Tumoren – zum Beispiel Melanome – sich dem Angriff des Immunsystems entziehen können, haben Wissenschaftler an der Universität Mainz nun identifiziert. Im Tiermodell und an menschlichen Gewebeproben konnten sie eine immunsuppressive Rolle eines Proteins namens ICER nachweisen und zeigen, dass in Abwesenheit von ICER der Tumor langsamer wachst.

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  • Myelofibrose: neue Perspektiven für die Therapie

    Die Entdeckung der Rolle von JAKMutationen und die Entwicklung von Inhibitoren dieser Kinasen waren Meilensteine in der konservativen Therapie der Myelofibrose und der myeloproliferativen Neoplasien (MPN) insgesamt. Im Gefolge des ersten JAK-Inhibitors Ruxolitinib wird derzeit eine Reihe weiterer Substanzen entwickelt, darunter der JAK2- (und außerdem Flt3-)Inhibitor Fedratinib.

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  • Aggressive Non-Hodgkin-Lymphome: Hohe Ansprechraten mit CAR-T-Zell-Therapie

    Patienten mit zwei Formen aggressiver Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) – rezidivierten oder refraktären diffus-großzelligen B-Zell-Lymphomen (DLBCL) bzw. primär mediastinalen B-Zell-Lymphomen (PMBCL) – haben traditionell eine schlechte Prognose, können aber in Zukunft von einer neuartigen Therapie mit CAR-T-Zellen profitieren. Diese Gentherapie, bei der T-Lymphozyten des Patienten mit einem chimären Antigenrezeptor (CAR) ausgestattet werden (Axicabtagen Ciloleucel), ist seit August 2018 zur Behandlung bei diesen Erkrankungen – nach zwei oder mehr systemischen Vortherapien – zugelassen.

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  • CLL: Chemotherapiefreie Kombination mit langer Remission bei endlicher Therapiedauer

    Für viele Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) besteht erstmals die Aussicht, mit einer chemotherapiefreien und zeitlich begrenzten Behandlung langfristig krankheitsfrei zu bleiben. In der Phase-III-Studie MURANO führte die kombinierte Gabe des BCL-2-Inhibitors Venetoclax und des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab bei einem hohen Anteil an vorbehandelten Patienten zu einem Verschwinden der minimalen Resterkrankung. Auf Basis dieser Daten ist die Kombination seit Kurzem in der Europäischen Union zugelassen. Studienergebnisse und Bedeutung der minimalen Resterkrankung (MRD) für solche modernen Therapiekonzepte waren Gegenstand eines Satellitensymposiums bei der DGHO-Jahrestagung.

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  • Mammakarzinom: neuer CDK4/6-Inhibitor zugelassen

    Die Europäische Kommission hat am 1. Oktober 2018 Abemaciclib zur Therapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten, Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) Mammakarzinoms zugelassen. Der Inhibitor der Cyclin-abhängigen Kinasen 4 und 6 (CDK4/6) kann als endokrin-basierte Therapie mit einem Aromatase-Inhibitor oder Fulvestrant kombiniert und auch nach Progression unter einer endokrinen Therapie gegeben werden.

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  • Umfassende Untersuchung hämatologischer Neoplasien mit NGS-Technologie

    Moderne Methoden zur Hochdurchsatzsequenzierung gestatten heute Identifizierung und Nachweis neuer molekularer Zielstrukturen, die die exakte Diagnosestellung und die Therapiewahl unterstützen können. Bekannte und neue relevante Genveränderungen in myeloischen Neoplasien lassen sich mit einem neuen Hybrid-Capture-basierten Assay nachweisen, der direkt im Labor des Anwenders durchgeführt werden kann und sich zum parallelen Nachweis von Punktmutationen, Insertionen/Deletionen und Translokationen auf der Basis einer einzigen DNA-Probe eignet.

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Veranstaltungskalender

17.01.2019 - 19.01.2019 in San Francisco (USA)

ASCO-GI 2019

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18.01.2019 - 19.01.2019 in Heidelberg

Precision Oncology and Personalized Medicine for Head and Neck Cancer

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24.01.2019 - 25.01.2019 in Heidelberg

2nd KiTZ-Symposium on Pediatric Oncology and Hematology

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24.01.2019 - 27.01.2019 in Bamberg

21. Bamberger Morphologietage

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