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Heft 7/2018 von Trillium Krebsmedizin, das vor wenigen Tagen in Druck gegangen ist, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Tumoren des Kopf-Hals-Bereichs, insbesondere auch mit einigen Aspekten von deren Molekularpathologie. Einige Fachartikel dazu sowie Beiträge zu anderen Themen können Sie schon vorab in unserem Newsletter lesen.

Eine biologisch aktive Infektion mit Hochrisikotypen von humanen Papillomviren (HR-HPV) gilt als etablierter Risikofaktor für die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC). Das hat Konsequenzen für die Diagnostik ebenso wie für die Therapieplanung bei diesen Tumoren HPV-Positivität beim Kopf-Hals-Tumor

Die molekulare Klassifikation von Speicheldrüsentumoren hilft in enger Zusammenschau mit der Morphologie, Entitäten und deren biologisches Verhalten zu definieren. In bestimmten Konstellationen kann der Nachweis spezifischer Aberrationen potenzielle Angriffspunkte für eine individualisierte Therapie bieten. Lesen Sie den CME-Beitrag zum Thema Update zur morphologischen und molekularen Diagnose von Speicheldrüsentumoren sowie deren Behandlungsstrategien (CME-Beitrag)

Beim Symposium des Kompetenznetzwerks für maligne Lymphome beim DGHO-Kongress in Wien berichtete Prof. Hermann Einsele, Würzburg, über „Neues zum Multiplen Myelom 2018“ DGHO 2018 – Neue Ergebnisse und Studienkonzepte zum Multiplen Myelom

Ein myelodysplastisches Syndrom (MDS) ist nur durch eine allogene Stammzelltransplantation heilbar. Wovon die Prognose nach Transplantation abhängt, lesen Sie in unserer Literataur-Rubrik MDS: MRD korreliert mit Prognose nach allogener Transplantation

Verbands- und Pharmanachrichten.

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Ihr Redaktionsteam von Trillium Krebsmedizin.



HPV-Positivität beim Kopf-Hals-Tumor

Vittoria Guarda, Martina Broglie-Dappen

Eine biologisch aktive Infektion mit Hochrisikotypen von humanen Papillomviren (HR-HPV) gilt als etablierter Risikofaktor für die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC). Eine Zunahme der Prävalenz dieser Tumoren wird vor allem bei jüngeren, den klassischen Noxen nicht ausgesetzten Patienten beobachtet. HPV-assoziierte Tumoren entstehen meistens im Oropharynx und stellen klinisch und molekularbiologisch eine eigenständige Entität dar. Wenngleich die HPV-Testung bei Kopf-Hals-Tumoren eine entscheidende Rolle für das aktuelle Staging spielt, fehlt bisher eine klare, international gültige Definition des tumoralen HPV-Status. Die alleinige Detektion von HPV-DNA oder der isolierte Einsatz der p16-Immunhistochemie als Surrogatmarker im Tumorgewebe weisen eine ungenügende Sensitivität und Spezifität auf, wogegen die Einführung eines kombinierten Algorithmus eine zuverlässige diagnostische Option darstellt. Eine für die Diagnostik ebenso valide Alternative ist der serologische Nachweis von Antikörpern gegen High-Risk-HPV-Proteine, der sich auch als prädiktiver und prognostischer Marker zu bewähren scheint. Aufgrund der signifikant besseren Prognose und des besseren Therapieansprechens der HPV-assoziierten HNSCCs wird über die Möglichkeit einer Therapie-Deeskalation diskutiert, sodass entsprechende Strategien aktuell im Rahmen prospektiver Studien untersucht werden.

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Update zur morphologischen und molekularen Diagnose von Speicheldrüsentumoren sowie deren Behandlungsstrategien (CME-Beitrag)

Niels J. Rupp, Kristian Ikenberg, Domenic Vital

Die molekulare Klassifikation von Speicheldrüsentumoren hilft, in enger Zusammenschau mit der Morphologie Entitäten und deren biologisches Verhalten besser definieren zu können. Dabei kann die molekulare Testung prinzipiell an zytopathologischem, vor allem Zellblockmaterial und histopathologischen Gewebe mittels zahlreicher, im jeweiligen Kontext auszuwählender molekularer Tests (z.B. Next Generation Sequencing, Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, Fusionstranskript-Nachweis mittels PCR) durchgeführt werden. In bestimmten Konstellationen kann der Nachweis spezifischer Aberrationen (z. B. HER2-Amplifikation, Translokationen unter Einschluss von NTRK3) einen potenziellen Angriffspunkt für eine individualisierte Therapie bieten.

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DGHO 2018 – Neue Ergebnisse und Studienkonzepte zum Multiplen Myelom

Josef Gulden

Am letzten Tag des DGHO-Kongresses tagen regelmäßig die Kompetenznetzwerke für akute und chronische Leukämien sowie für maligne Lymphome, um einen Überblick über die im jeweiligen Jahr stattgefundenen Neuentwicklungen sowie über Planungen für neue Studien und Therapiekonzepte zu geben. Beim Lymphom-Symposium referierte in Wien Hermann Einsele, Würzburg, über „Neues zum Multiplen Myelom 2018“.

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  • MDS: MRD korreliert mit Prognose nach allogener Transplantation

    Ein myelodysplastisches Syndrom (MDS) ist nur durch eine allogene Stammzelltransplantation heilbar. Die Prognose nach Transplantation hängt, wie eine amerikanische Kohortenstudie zeigt, auch hier stark davon ab, ob es gelingt, die minimale Resterkrankung, bestimmt anhand spezifischer molekularer Veränderungen, möglichst vollständig zum Verschwinden zu bringen.

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  • Hochrisiko-AML: Liposomale Formulierung verbessert Gesamtüberleben

    Zur Therapie der neu diagnostizierten, therapiebedingten akuten myeloischen Leukämie (t-AML) und der AML mit myelodysplastischen Veränderungen (AMLMRC) wurde eine liposomale Formulierung von Daunorubicin plus Cytarabin zugelassen. In einer Phase-III-Studie zeigte sich unter dem neuen Präparat ein signifikant besseres Gesamtüberleben bei diesen Hochrisiko-Patienten im Vergleich zu einer konventionellen „7+3“-Chemotherapie.

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  • Multiples Myelom: Mit zunehmender Therapiedauer steigt die Ansprechtiefe

    Eine ergänzende Auswertung der Zulassungsstudie TOURMALINE-MM1 zeigt, dass Patienten mit einem rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom (RRMM) von einer längeren Therapiedauer mit der vollständig oralen Dreifachkombination – bestehend aus Ixazomib plus Lenalidomid/Dexamethason (Rd) – mit einer kontinuierlich ansteigenden Ansprechtiefe profitieren.

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  • HR+/HER2- Mammakarzinom: endokrin-basierte Therapie verlängert Progressionsfreiheit

    CDK4/6-Inhibitoren haben die Therapie des Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) fortgeschrittenen Mammakarzinoms grundlegend verändert und haben in dieser Indikation hohe Bedeutung in den AGO-Empfehlungen. In der randomisierten kontrollierten Phase-III-Studie MONALEESA-2 konnte der CDK4/6-Inhibitor Ribociclib bei postmenopausalen Patientinnen in Kombination mit dem Aromataseinhibitor Letrozol Risiko für Progression oder Tod beinahe halbieren, ohne die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu beeinträchtigen.

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Veranstaltungskalender

15.11.2018 - 17.11.2018 in Berlin

AIO-Herbstkongress

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15.12.2018 in München

12. Wintersymposium München

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