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der ASCO-Kongress, der World Congress on Gastrointestinal Cancer (WCGC) und der europäische Hämatologie-Kongress (EHA) 2018 machen den Schwerpunkt des Heftes 5/2018 von Trillium Krebsmedizin aus, das soeben an die Druckerei gegangen ist. In unserem Newsletter können Sie ausgewählte Fachartikel schon lesen, bevor Ihnen die Printausgabe vorliegt.

Vom ASCO-Kongress gibt es einen Übersichtsartikel zu neuen Erkenntnissen über urologische Tumoren von C. Grüllich, Heidelberg: ASCO 2018 – Neues zu Prostata-, Urothel- und Nierenzellkarzinom

K. Weisel, Tübingen, erläutert, was beim EHA-Kongress an Neuigkeiten zum Multiplen Myelom präsentiert wurde: EHA 2018 – Multiples Myelom: von Dreier- zu Viererkombinationen

Die Molekularpathologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und die derzeit praktizierte Personalisierung der onkologischen Therapie in weiten Teilen überhaupt erst möglich gemacht. Neue, hochempfindliche Methoden gestatten mittlerweile, z.B. Resistenzmutationen von Tumoren aus dem peripheren Blut zu diagnostizieren. Dass das auch bei gastrointestinalen Tumoren die Zukunft sein könnte, wurde beim WCGC in Barcelona diskutiert: 20.WCGC 2018 – Liquid Biopsy auch bei gastrointestinalen Tumoren hilfreich

In der Literatur-Sektion dieses Heftes finden Sie Nachrichten aus der Grundlagenforschung, die auch für die Onkologie interessant sind, z.B. über Hirn-Organoide, mit denen sich zerebrale Tumoren in vitro studieren lassen: Gehirntumoren aus der Petrischale

Eine Rubrik widmet sich neuen klinischen Studienergebnissen aus Onkologie und Hämatologie, z. B. über die Beeinflussung des Transformationsrisikos beim follikulären Lymphom durch Rituximab: Follikuläres Lymphom: Rituximab reduziert Transformationsrisiko

Ausgewählte Verbands- und Pharmanachrichten.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Redaktionsteam von Trillium Krebsmedizin.



ASCO 2018 – Neues zu Prostata-, Urothel- und Nierenzellkarzinom

Carsten Grüllich

Die Uro-Onkologie ist in einem ständigen Wandel begriffen. Nach der Einführung neuer Chemotherapien und Wirkstoffen gegen die Androgen-Achse beim Prostatakarzinom und von Tyrosinkinase-Inhibitoren beim Nierenzellkarzinom sorgt in den letzten Jahren vor allem die Ankunft der modernen Immuntherapien für eine erhebliche Weiterentwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago wurden zu allen urologischen Indikationen interessante Neuigkeiten präsentiert.

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EHA 2018 – Multiples Myelom: von Dreier- zu Viererkombinationen

Katja Weisel

Die Therapie des Multiplen Myeloms hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, mit der Neuzulassung von Immunmodulatoren und Proteasom-Inhibitoren der nächsten Generation sowie erster Myelom-spezifischer monoklonaler Antikörper. Eine Herausforderung besteht derzeit darin, die optimalen Kombinationen und optimale Therapiesequenzen von Medikamenten für die verschiedenen Situationen und Therapielinien zu finden und klinisch zu testen. Beim Kongress der European Hematology Association (EHA) in Stockholm im Juni 2018 wurde dazu eine ganze Reihe interessanter Studienergebnisse präsentiert.

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WCGC 2018 – Liquid Biopsy auch bei gastrointestinalen Tumoren hilfreich

Josef Gulden

Die Ansätze zur „personalisierten“ Medizin in der Onkologie basieren meist auf dem molekularpathologischen Nachweis spezifischer genetischer Veränderungen in Krebszellen, die diese zu einem lohnenden Ziel bestimmter Therapieverfahren machen. Weil es v. a. in der Rezidivsituation häufig nicht mehr möglich oder für den Patienten nicht zumutbar ist, eine erneute Biopsie vornehmen zu lassen, können molekulargenetische Veränderungen mit hochempfindlichen Methoden auch aus Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut durchgeführt werden: Die Vorteile dieser „Liquid Biopsy“ wurden beim World Congress on Gastrointestinal Cancer (WCGC) in einer ganzen Reihe von Untersuchungen deutlich.

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Gehirntumoren aus der Petrischale

Am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurde ein neuartiges Modellsystem für Hirntumoren entwickelt, um die Wirkung von Krebsgenen gezielt zu erforschen und Krebsmedikamente zu testen. Mit den in vitro gezüchteten Hirn-Organoiden kann man die Art und Weise, wie Tumoren entstehen, nachvollziehen und außerdem neue Therapien erproben.

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Follikuläres Lymphom: Rituximab reduziert Transformationsrisiko

Die Einführung von Rituximab hat die Therapie des follikulären Non-Hodgkin-Lymphoms grundlegend verändert. Unklar war bisher, ob und wie der Antikörper das Risiko einer Transformation vom follikulären zu einem aggressiven Lymphom sowie die Überlebenschancen solcher Patienten beeinflusst. ARISTOTLE ist eine groß angelegte Metaanalyse zur Beantwortung dieser Frage.

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  • cSCC: EMA prüft Zulassungsanträge für Anti-PD-1-Antikörper

    Das fortgeschrittene kutane Plattenepithelkarzinom (cutaneous squamous cell carcinoma, cSCC) ist nach dem malignen Melanom die zweittödlichste Hautkrebserkrankung und nimmt außerdem zu. Patienten mit nicht-operablen cSCC und Fernmetastasen, für die es bisher keine systemische Therapieoption gibt und die eine besonders schlechte Prognose haben, können nun auf die baldige Zulassung des Anti-PD-1-Antikörpers Cemiplimab durch FDA und EMA hoffen.

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  • Fünf Jahre zielgerichtete Therapie mit Alphastrahler

    Erste Interimsanalysen zweier nichtinterventioneller Studien mit Radium-223-dichlorid (Radium-223) geben Hinweise darauf, dass Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) von einem frühzeitigen Einsatz des Radionuklids profitieren könnten.

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  • HER2-positive Karzinome: Trastuzumab-Biosimilar auf dem Markt

    Das erste Biosimilar des monoklonalen Antikörpers Trastuzumab ist seit Mai 2018 zur Behandlung von Patienten mit HER2-positivem frühem oder metastasiertem Mammakarzinom sowie HER2-positivem metastasiertem Magenkarzinom in Deutschland erhältlich. Damit steht eine wirtschaftliche Alternative zum Originalpräparat zur Verfügung.

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  • Brustkrebs: PARP-Inhibitoren bei BRCA-Mutation?

    Je jünger eine Patientin ist, bei der ein triple-negativer Brustkrebs (TNBC) diagnostiziert wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Trägerin einer BRCA-Keimbahnmutation ist und desto eher sollte eine BRCA-Testung in Erwägung gezogen werden. PARP-Inhibitoren könnten sich bei diesen Patientinnen möglicherweise in naher Zukunft als wirksamere Alternative zur klassischen Chemotherapie durchsetzen.

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