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wir freuen uns, Sie mit diesem Newsletter auf das 1. Onkologische Symposium der Trillium-Akademie am 15. November in München hinweisen zu dürfen. Unter gemeinsamer Schirmherrschaft von DGHO, BDL, BDP und GfH präsentieren renommierte Experten unter dem Motto „Vom Biomarker zur Therapieempfehlung“ in drei interaktiven Blöcken aktuelle Themen der onkologischen Diagnostik am Beispiel von Leukämien und soliden Tumoren. Sie beleuchten neueste technische Ansätze wie etwa Hochdurchsatzsequenzierung, Liquid Profiling und maschinelles Lernen und stellen sich in Podiumsdiskussionen den Fachfragen des Auditoriums.

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In diesem Newsletter finden Sie außerdem folgende Beiträge:

 Neues zur Therapie des fortgeschrittenen malignen Melanoms

 Metaanalyse: Nebenwirkungen von Immuncheckpoint-Inhibitoren

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Redaktionsteam von Trillium Krebsmedizin.



Neues zur Therapie des fortgeschrittenen malignen Melanoms

Carola Berking

Das fortgeschrittene oder metastasierte – jedenfalls nicht resezierbare – Melanom, das Jahrzehnte lang eines der Sorgenkinder der Onkologie war, hat sich in den vergangenen knapp zehn Jahren zu einem der Schrittmacher der onkologischen Therapie entwickelt: Von 2011 bis 2018 wurden 11 neue Substanzen zugelassen – größtenteils Kinase- und Immuncheckpoint-Inhibitoren – und ein Schwerpunkt der klinischen Forschung liegt aktuell auf der Überprüfung von Kombinationsstrategien mit solchen Medikamenten.

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Die diagnostische Leukapherese und ihr Potential für die Diagnostik der minimalen Resterkrankung beim Melanom

Sebastian Haferkamp, Norbert Ahrens und Melanie Werner-Klein

Die Diagnose einer minimalen Resterkrankung (MRD) ist bei Tumorerkrankungen sowohl in der adjuvanten Situation wie auch in der Remission nach Therapie – zur Verlaufskontrolle – wichtig. Es bedeutet vor allem eine technische Herausforderung, die wenigen im Körper verbliebenen Krebszellen mit hoher Sensitivität und Spezifität nachzuweisen. Verfahren, mit denen Tumorzellen oder zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) in einer Blutprobe (liquid biopsy) nachzuweisen sind, finden gerade im metastasierten Stadium erste klinische Anwendung. In dieser Arbeit geben wir zum einen einen Überblick über die bisher gängigen Verfahren. Zum anderen beschreiben wir eine Technik, bei der wir die Leukapherese anwenden, um die Sensitivität der Detektion von Melanom-Zellen in der adjuvanten Situation zu erhöhen und dadurch zuverlässigere Kriterien für die Anwendung einer adjuvanten Therapie zu gewinnen; das Verfahren wird derzeit in einer experimentellen Studie erprobt.

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Metaanalyse: Nebenwirkungen von Immuncheckpoint-Inhibitoren

Josef Gulden

PD-1- bzw. PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitoren haben in wenigen Jahre eine beispiellose Karriere in der Onkologie gemacht und werden mittlerweile bei einer stets wachsenden Anzahl von Tumoren angewendet. Um die Nebenwirkungsprofile der bisher verfügbaren fünf Substanzen genauer zu charakterisieren, führten Onkologen aus den USA und China eine umfangreiche Metaanalyse von mehr als hundert klinischen Studien mit über 20.000 Patienten durch.


Genitourinary Cancers Symposium 2019 (ASCO-GU), San Francisco Neuigkeiten zur Behandlung urologischer Tumoren

Ine Schmale

Wir erleben derzeit eine spannende Phase der Erweiterung von Therapieoptionen über nahezu alle Tumorentitäten. Auch bei den urologischen Tumoren werden, insbesondere durch Fortschritte der Immunonkologie, neue Therapieoptionen und -algorithmen diskutiert. Aber auch die etablierten Therapiestrategien entwickeln sich weiter und führen zu besser verträglichen Behandlungen sowie zu einer verbesserten Anwendung. Beim Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) in San Francisco wurden viele wichtige Ergebnisse aus aktuellen klinischen Studien präsentiert.

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  • Fortgeschrittenes HR+, HER2– Mammakarzinom: Kombination mit CDK4/6-Inhibitor verlängert PFS

    Ralph Hausmann

    Für den CDK4/6-Inhibitor Ribociclib wurde eine Indikationserweiterung in der Erst- und Zweitlinie in Kombination mit einer endokrinen Therapie zugelassen. Diese gilt für Frauen mit einem für Hormonrezeptoren positiven (HR+), für den humanen epidermalen Wachstumsrezeptor-2 negativen (HER2–) fortgeschrittenen Mammakarzinom. Die Zulassung bezieht sich auch auf prä- und perimenopausale Patientinnen. 

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  • Fortgeschrittenes Mamma­karzinom: PARP-Inhibitor als neue Behandlungsoption

    Bettina Baierl

    Die Europäische Kommission hat Olaparib (Lynparza®) als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patientinnen mit einem HER2-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom mit BRCA1/2-Keimbahnmutation (gBRCA) zugelassen. Zuvor hatte das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der EMA eine positive Empfehlung für die Zulassungserweiterung von Olaparib Filmtabletten zur Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms abgegeben, die auf den Daten der Phase-III-Studie OlympiAD basiert [1, 2].

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Veranstaltungskalender

13.–15.06.2019, Frankfurt/Main
103. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) 2019
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13.–16.06.2019, Amsterdam
24th Congress of the European Hematology Association (EHA)
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18.–22.06.2019, Lugano
15-ICML: International Conference on Malignant Lymphoma
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