###USER_salutation### ###USER_last_name###,



Systemische Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms

Josef Gulden

Beim fortgeschrittenen Mammakarzinom muss man unterscheiden zwischen den – eher seltenen – nur lokal fortgeschrittenen Befunden ohne sichtbare Fernmetastasen und einem bereits bei Diagnose fernmetastasierten Tumor. Beide Situationen können auch als Rezidiv eines primär in kurativer Absicht behandelten Mammakarzinoms auftreten. Bei nur lokal fortgeschrittenen Erkrankungen kann in manchen Fällen ein kurativer Anspruch bestehen, während es in der metastasierten Situation in erster Linie um den Erhalt der Lebensqualität, die Kontrolle von Symptomen und die Verlängerung des Überlebens geht. Bei der systemischen Therapie, die im letzteren Fall im Vordergrund steht, wird wie beim frühen Mammakarzinom anhand der molekularen Charakteristika des Tumors differenziert, aber die therapeutischen Optionen weisen in der metastasierten Situation größere Vielfalt auf: Neue Substanzklassen sind entweder bereits zugelassen (wie CDK4/6-Inhibitoren) oder stehen kurz davor (z. B. PARP-Inhibitoren, Immuncheckpoint-Inhibitoren).

Ganzen Artikel online lesen


Seltene Tumoren bei Kindern und Jugendlichen

Ines B. Brecht, Dominik T. Schneider

Seltene Tumoren bei Kindern und Jugendlichen sind eine sehr heterogene Gruppe von Tumoren, bei denen es sich entweder um einen typischen pädiatrischen Tumor (z. B. Pankreatoblastom) oder einen Tumor vom „erwachsenen Typ“ (z. B. kolorektales Karzinom und Melanom) handelt. Sie werden durch ihre geringe Inzidenzrate (< 0,2/100.000 Patienten) und das Fehlen klinischer Studien für diese spezifischen Entitäten („orphan diseases“) definiert. Die Inzidenzzahlen und das Spektrum der malignen Erkrankungen ändern sich jedoch entscheidend mit dem Alter, und sie können mit sehr unterschiedlichen biologischen und klinischen Charakteristika auftreten. Aufgrund ihrer Seltenheit ist es unmöglich, klinische Studien durchzuführen, und biologische Studien sind begrenzt. In letzter Zeit wurden nationale Arbeitsgruppen für seltene Tumoren gegründet, um diese Probleme zu überwinden. In Deutschland hat die pädiatrische Tumorgruppe „Seltene Tumorerkrankungen in der Pädiatrie (STEP)“ im Jahr 2006 ihre Arbeit aufgenommen. Ein Register wurde geschaffen, in dem bis Ende 2017 mehr als 500 Patienten registriert wurden. Ziel ist es, durch den Aufbau eines Beratungsnetzwerks und die Entwicklung von Konsensus-Therapieempfehlungen bessere Empfehlungen für die Diagnose und Therapie dieser seltenen Tumoren zu geben. Darüber hinaus sind die Analyse genetischer Prädispositionen bei jungen Patienten mit seltenen Tumoren und der Nachweis therapeutischer Targets in aggressiven Tumoren ein Schwerpunkt von STEP.

Ganzen Artikel online lesen


Qualitätsgesicherte Molekulardiagnostik in der Onkologie

Bettina Baierl

Angesichts der Vielfalt der aktuellen molekulardiagnostischen Möglichkeiten und der dynamischen Entwicklung in der Onkologie hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Kooperation mit weiteren wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften ein Positionspapier zum Einsatz der Molekulardiagnostik in der Versorgung von Krebspatienten erarbeitet und gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG] und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) in Berlin vorgestellt [1].

Ganzen Artikel online lesen



  • CLL-Rezidiv: erstmals Chemotherapie-frei und zeitlich begrenzt

    Der BCL2-Inhibitor Venetoclax ist seit Kurzem in Kombination mit Rituximab zur Behandlung der rezidivierten oder refraktären chronischen lymphatischen Leukämie (r/r CLL) ab der Zweitlinie zugelassen. Damit bietet sich erstmals die Möglichkeit, die CLL mit einem chemotherapiefreien Protokoll für die begrenzte Dauer von 24 Monaten zu behandeln. Durch die synergistische Funktion der beiden Medikamente können besonders tiefe Remissionen erzielt werden, wodurch die zeitliche Begrenzung der Therapie ermöglicht wird. Möglich wurde diese Zulassungserweiterung für Venetoclax durch die Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie MURANO.

    Ganzen Artikel online lesen

  • Fortgeschrittenes NSCLC: bessere Überlebensprognose mit neuer Erstlinientherapie

    Zur Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit nicht-plattenepithelialer Histologie wurde jetzt die Vierfachkombination aus Atezolizumab, Bevacizumab und einer platinhaltigen Chemotherapie für therapienaive Patienten zugelassen. In der Phase-III-Studie IMpower150 hatte die Gabe des PD-L1-Inhibitors zusätzlich zur Standardtherapie die Prognose signifikant verbessert.

    Ganzen Artikel online lesen


Veranstaltungskalender

14.04.2019 in Wien, Österreich
iTOC6 Conference
Weiterlesen

04.05.2019 - 07.05.2019 in Wiesbaden
125. DGIM (Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin)
Weiterlesen

21.05.2019 - 23.05.2019 in Mainz
17. Jahrestagung der Krebsimmuntherapie CIMT Annual Meeting
Weiterlesen


Trillium Krebsmedizin, Ausgabe 1/2019 jetzt online!

Ab sofort stehen Ihnen sämtliche Fachartikel und Kongressberichte uneingeschränkt auch online zur Verfügung. Inhaltsverzeichnis