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in diesem Newsletter finden Sie neben einem Beitrag vom amerikanischen Hämatologenkongress (ASH) und vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS), die beide im Dezember 2018 stattgefunden haben, einen Fortbildungsbeitrag zu pädiatrischen Tumoren sowie einen Artikel aus der Rubrik "Diagnostik in der Onkologie":

Chronische lymphatische Leukämie: kommende Erstlinien-Standards (ASH)

Wegweisende Daten beim frühen Mammakarzinom (SABCS)

Tumoren des ZNS im Kindes- und Jugendalter – Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Die Zukunft der hämato-onkologischen Diagnostik: Disruptive Innovationen

Verbands- und Pharmanachrichten

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Redaktionsteam von Trillium Krebsmedizin.



Chronische lymphatische Leukämie: kommende Erstlinien-Standards

Josef Gulden

In der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) hat es in den letzten zehn Jahren mehr Veränderungen gegeben als zuvor in Jahrzehnten, und die Dynamik dieser Entwicklung nimmt weiter zu, wie zuletzt bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) im Dezember 2018 zu erkennen war: Dort wurden mehrere Studien vor allem zur Erstlinientherapie präsentiert, die die Behandlung unserer Patienten in der Praxis erneut verändern werden.

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Wegweisende Daten beim frühen Mammakarzinom

Birgit-Kristin Pohlmann

Beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) im Dezember 2018 wurden erneut wegweisende Studienergebnisse zur Behandlung des frühen – noch nicht fernmetastasierten – Mammakarzinoms vorgestellt. Im Fokus stand bei den klinischen Daten das neoadjuvante Therapiekonzept, das der rein adjuvanten Therapie nicht nur ebenbürtig, sondern überlegen ist. Zahlreiche Untersuchungen unterstreichen das.

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Tumoren des ZNS im Kindes- und Jugendalter – Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Michael C. Frühwald, Johannes Holzapfel, Martin Hasselblatt

Als Entität sind ZNS-Tumoren die häufigsten soliden Neoplasien des Kindes- und Jugendalters. Bis zu 500 Betroffene werden jährlich an die Kompetenzzentren des Deutschen HIT-Netzwerkes (HIrnTumoren) gemeldet. Unter diesen machen die niedriggradigen Gliome annähernd 50% aus. Häufigste bösartige ZNS-Tumoren bei Kindern sind die Medulloblastome. Während die neuroradiologische und -pathologische sowie die Liquor-Diagnostik des HIT-Netzwerkes seit Jahrzehnten in Referenzzentren etabliert sind, nehmen neuere Methoden, wie der Methylierungs-Classifier zur genaueren Einstufung der ZNS-Tumoren, an Bedeutung zu.

In bestimmten Risikokonstellationen kann mit konventionellen Verfahren wie Neurochirurgie, adjuvanter Chemotherapie sowie ggf. Hochdosis-Chemotherapie und Strahlentherapie ein großer Anteil der Kinder und Jugendlichen geheilt werden. Neue Verfahren mittels zielgerichteter Substanzen werden jedoch dringend benötigt, um auch bei Hochrisiko-Neoplasien, wie den malignen Mittellinien-Gliomen, seltenen embryonalen ZNS-Tumoren wie ATRT und ETMR, aber auch metastasierten Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern, Fortschritte zu ermöglichen.

Ein besonderer Fokus der Betreuung von Patienten mit ZNS-Tumoren liegt auf der frühzeitigen Erkennung und adäquaten Behandlung von Spätfolgen der Tumorerkrankung, aber auch der tumororientierten Therapie.

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  • Die Zukunft der hämato-onkologischen Diagnostik. Disruptive Innovationen

    Torsten Haferlach

    Weiterhin bleibt die phänotypische Beschreibung hämatologischer Neoplasien der Goldstandard der Diagnostik und Therapiekontrolle, doch molekulardiagnostische Verfahren spielen eine immer größere Rolle. Die zu erwartende Datenflut wird das Fach in den nächsten Jahren grundlegend verändern und der Bioinformatik eine Schlüsselrolle zuweisen.

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  • BRAFV600-mutiertes Melanom: neue Option in der BRAF-/MEK-Inhibition

    Die Hemmung der Signalweg-Kinasen BRAF und MEK hat einen festen Stellenwert in der Behandlung des fortgeschrittenen BRAFV600-mutierten Melanoms. Mit der Zulassung der Kombination des BRAF-Inhibitors Encorafenib und des MEK-Inhibitors Binimetinib wird das Spektrum an therapeutischen Optionen um zwei neue zielgerichtete Substanzen erweitert. Die Zulassungsstudie COLUMBUS belegt Wirksamkeit und günstiges Verträglichkeitsprofil.

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  • Kutanes Plattenepithelkarzinom (cSCC): Checkpoint-Blockade mit Cemiplimab vielversprechend

    Für Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem kutanem Plattenepithelkarzinom (cSCC), die weder operativ noch mit einer Strahlentherapie behandelt werden können, besteht ein hoher Bedarf an therapeutischen Optionen, denn die bislang verfügbaren Chemo- und EGFR-Inhibitor-Therapien sind in dieser Situation nicht sehr wirksam. Daher ruht große Hoffnung auf dem PD-1-Antikörper Cemiplimab.

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  • Supportivtherapie: Erstes Pegfilgrastim-Biosimilar in Deutschland zugelassen

    Pegfilgrastim ist ein in den Leitlinien zur Prävention von Neutropenien empfohlener Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor (G-CSF), der die Aktivierung und Neubildung von Granulozyten bewirkt. Im September 2018 wurde das erste Pegfilgrastim-Biosimilar in Deutschland zugelassen, das über Daten aus einer klinischen Phase-III-Studie zu Sicherheit und Wirksamkeit verfügt. 

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  • DLBCL: Antikörper-Wirkstoff-Konjugat eröffnet neue Chancen bei refraktärer Erkrankung

    Das diffus großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL), mit annähernd 40% der häufigste Lymphom-Subtyp, verläuft sehr aggressiv und führt unbehandelt meist binnen Wochen bis Monaten zum Tod. Die Chemoimmuntherapie mit Rituximab plus Chemotherapie (R-CHOP) als Standard führt jedoch nur bei rund 70% der Patienten zu einer Heilung. Speziell für Patienten mit refraktärer oder rezidivierter Erkrankung, die aufgrund von Alter oder Begleiterkrankungen für eine Stammzelltransplantation nicht infrage kommen, sind daher wegen ihrer schlechten Prognose Alternativen gefragt, zumal eine erfolglose Rituximab-Vorbehandlung ihre Prognose deutlich verschlechtert. Für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Polatuzumab Vedotin liegen nun erste Daten vor, die Grund zum Optimismus geben.

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  • NSCLC: Tyrosinkinase-Inhibitor der zweiten Generation für Crizotinib-vorbehandelte ALK+ Patienten

    Der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) folgend, hat die Europäische Kommission den Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Brigatinib als eine neue Therapieoption zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit anaplastischer-Lymphomkinase-positivem, fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (ALK+ NSCLC), die zuvor mit Crizotinib behandelt wurden, zugelassen. Die Basis der Zulassung bilden die Ergebnisse der ALTA-Studie (ALK in Lung Cancer Trial of AP26113).

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Veranstaltungskalender

27.02.2019 - 01.03.2019 in Heidelberg

19. AEK Cancer Congress

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27.02.2019 - 02.03.2019 in Berlin

63. Jahrestagung der GTH (Annual Meeting of the Society of Thrombosis and Haemostasis 2019)

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06.03.2019 - 09.03.2019 in Frankfurt a.M.

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2019

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