1. Kein generelles Screening, Fokussierung auf symptomatische Patienten, Alter unter 50 Jahren.
  2. Verwendung von plättchenarmem Zitratplasma.
  3. Messung von β2GPI-abhängigem aCL und aβ2GPI unter Verwendung von humanem β2GPI als Antigen.
  4. VK von Serie zu Serie < 20% (ELISA) bzw. < 10% (auto­matisierte Assays), interne und externe QK erforderlich.
  5. Falsch-positive Resultate durch RF, heterophile AK und hochtitrige monoklonale Immunglobuline möglich. Störung durch Ikterus, Hämolyse und Lipämie beachten.
  6. Doppelbestimmungen für Kalibratoren, beim ELISA auch für Patientenproben und Kontrollen.
  7. Rückverfolgbarkeit auf primären Standard anstreben; mindestens sieben Kalibrationspunkte beim ELISA.
  8. In Ermanglung von SI-Einheiten Ergebnisausgabe laut Standardkurve.
  9. Überprüfung der Cut-off-Werte des Herstellers mit mind. 20 Plasmen von Gesunden.
  10. Ergebnisse stets im klinischen Kontext kommentieren; Bestätigung positiver Befunde nach 12 Wochen.

 

Tab. 3: Auszug aus dem10-Punkteprogramm zur Standardisierung der APS-Diagnostik mit Festphasen-Assays[9].

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