Depressionserkrankungen aus medizinischer und arbeitssoziologischer Sicht
Depressionen sind eine bislang nur schwer behandelbare Volkskrankheit mit teils genetischen, teils umweltbedingten Auslösern. Professor Florian Holsboer, Direktor des renommierten Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, berichtet über seine neuesten Forschungsergebnisse zur "Kortikoid-Rezeptor-Theorie". Aus ihr leiten sich neue individualisierte Therapiekonzepte ab (Download).
Die Depression gilt aber auch als Leiterkrankung unserer Zeit. Sie spiegelt u. a. tiefgehende angstbesetzte Veränderungen der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert wider. Der Arbeitssoziologe Prof. Günter Voß von der TU Chemnitz fasst in seinem Bericht erstmals wichtige, einschlägige Studien zusammen (Download).

Innovative Verstärkung für Impfstoffe
Im Zuge der Entwicklung neuer Impfstoffe werden Adjuvantien als Wirkverstärker zur Stimulierung der Immunantwort benötigt. Sie aktivieren die Immunantwort und finden auch bei der Erforschung von Autoimmunkrankheiten interessante Anwendungen. Archaeosome sind spezielle Liposomen, die sich von sehr alten Lebensformen, den „Archaea“ ableiten. Sie werden derzeit als innovative Alternative für die Adjuvantienherstellung diskutiert (Download).

Data Mining in klinischen Datensätzen
Umfangreiche Werteprofile gewinnen in der Labordiagnostik derzeit rasch an Bedeutung. Das liegt zum einen an der Forderung nach immer schnellerer Abklärung eines Falles, zum anderen an der Verfügbarkeit neuer Technologien wie Massenspektrometrie und Biochips. Der Paradigmenwechsel von der traditionellen Stufendiagnostik zur Profildiagnostik erfordert auch neue Auswertetechniken (Download).